"Einstein vs. Newton"
Sir Isaac Newtons relative Autorität
Über 200 Jahre galt die Newtonsche Mechanik als die physikalische Theorie schlechthin. Bis Einstein ihre Grundbegriffe in Frage stellte.
Einstein vs. Newton titelte die Londoner Times am 8. November 1919. Gerade hatten britische Forscher bestätigt, dass die von Einstein vorhergesagte Lichtablenkung im Schwerefeld der Sonne tatsächlich stattfindet. Schon im Vorfeld hatte der Leiter der Expeditionen, Arthur Stanley Eddington, den praktischen Test der Relativitätstheorie zum Wettstreit zwischen Einstein und Sir Isaac Newton erklärt.
Warum Newton? Newton ist die große Vaterfigur der modernen Physik. Seine Theorie ist noch heute eine wichtige Grundlage für weite Teile der Physik. Überall dort, wo es um alltägliche Geschwindigkeiten und Massen geht, also Relativitätstheorie und Quantenmechanik nicht nötig sind, wird noch immer mit seinen Formel gerechnet. Newton hatte Vorgänger und Kollegen, auf deren Arbeiten er sich stützen konnte.
Doch er war der erste, der eine umfassende physikalische Theorie ausarbeitete. Ein System aus grundlegenden Annahmen, aus denen er mit den Mitteln der Mathematik Naturgesetze formulierte, die immer und überall gültig sein sollten.
Heute ist die Vorstellung von universellen Naturgesetzen selbstverständlich. Nicht als Newton seine Theorie formulierte. Großen Einfluss hatten noch die Ideen des Aristoteles. Auch er suchte nach Naturgesetzen, ging aber davon aus, dass verschiedene Gesetze im Himmel und auf der Erde gelten. Bei Newton wirken dieselben Prinzipien überall. Wie am Himmel der Regenbogen, so zerlegt er in seinem Labor mit einem Prisma das weiße Licht in seine Farbbestandteile. Wenn ein Apfel zu Boden fällt, sieht er die gleiche Kraft am Werk, die auch den Mond auf seiner Bahn hält.
mit der Einstein-Zitatmaschine!










