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Albertle und Albertli
Vom Vater tief enttäuscht
Zu ihrer Zeit symbolisierten Einstein und Schweitzer das Gute im Menschen. Sie kannten sich nur oberflächlich, schrieben sich aber regelmäßig.
Albert Schweitzer und Albert Einstein begegneten sich nur einmal. Das Treffen, das Ende der 20er Jahre während eines Aufenthalts von Schweitzer in Berlin statt fand, scheint die zwei Männer beeindruckt zu haben. Beide waren Lichtgestalten ihres Zeitalters, Einstein dank seiner wissenschaftlichen Leistungen und seines Engagements für die Völkerverständigung, Schweitzer wegen seines humanitären Einsatzes. Als junger Mann hatte er sich entschlossen, nach seinem 30. Geburtstag sein Leben der praktizierten Nächstenliebe zu widmen. Obwohl er sich bereits als Theologe, Philosoph und Organist einen Namen gemacht hatte, studierte er nebenher Medizin und ging 1913 mir 38 Jahren in den zentralafrikanischen Urwald, um dort ein Hospital zu eröffnen. Diese Entscheidung machte ihn berühmt.
Beinahe hätte sich der Lebensweg der beiden auf Dauer vereinigt, als Schweitzer eingeladen wurde, an Einsteins Institut in Princeton sein äußerst vielfältiges schriftstellerisches Lebenswerk in Ruhe zu vollenden. Doch Schweitzer lehnte ab. An Einstein schrieb er: Ich bin kein freier Mensch mehr: in allem muss ich Rücksicht auf mein Spital nehmen und darauf bedacht sein, jederzeit in der Lage zu sein, das für sein Bestehen erforderliche zu tun. In seiner Antwort äußerte Einstein Bedauern und Verständnis und lobte: Sie sind einer der wenigen, die außerordentliche Energie und Vielseitigkeit mit dem Wunsch verbinden, den Menschen zu dienen und ihr Los zu erleichtern. Wenn es mehr Leute wie Sie gäbe, wären wir nie in eine so gefährliche
mit der Einstein-Zitatmaschine!









