Im goldenen Käfig von Princeton
Das unbestellte Kindermädchen
Einstein lebte seit Oktober 1933 gerne im wissenschaftlichen Elfenbeinturm von Princeton, aber er verbat er sich jede Einmischung durch den Direktor des Instituts, Abraham Flexner, in seine privaten politischen Aktivitäten.
Bereits Einsteins Ankunft in den USA im Oktober 1933 organisierte Abraham Flexner an dem am Pier wartenden Bürgermeister von New York vorbei. Mit einem Boot holte er Einstein direkt vom Schiff ab und brachte ihn direkt nach Princeton zum neugegründeten Institut for Advanced Study
Flexner organisierte seit Jahrzehnten die Uni-Landschaft in den USA, zuletzt verteilte er als Sekretär des General Education Board der Rockefeller-Stiftung mehr als eine halbe Milliarde Dollar an die Universitäten. Zum krönenden
Abschluss seiner Laufbahn wollte er ein Institut errichten, in dem Wissenschaftler frei von den Zwängen der Lehre forschen konnten. Im Verlauf des Jahres 1932 gelang es ihm, Einstein dafür zu begeistern und ab dem Wintersemester 1933/34 als wissenschaftliches Aushängeschild zu werben.
Doch mit den pazifistischen Ansichten von Einstein und dessen Einmischung in inneramerikanische Probleme wie der Rassentrennung hatte nicht nur Flexner seine Probleme. So begann er, Einstein von der Außenwelt abzuschirmen. Er warnte ihn vor unverantwortlichen Nazi-Banden in diesem Land und riet ihm , dass seine Sicherheit in Amerika Schweigen und Ablehnen öffentlicher
mit der Einstein-Zitatmaschine!









