Einfahrt zur Anlage in Los Alamos (US-Bundesstaat New Mexico)
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Manhattan-Project
Bau der US-Atombombe
Hinter dem Manhattan-Projekt verbarg sich die Entwicklung der US-Atombombe. Einsteins Brief an Präsident Roosevelt hatte Anteil am Zustandekommen des Projekts. Er selber galt den US-Behörden hingegen als Sicherheitsrisiko.
Wir bauen sie! mit diesen Worten ordnete Präsident Roosevelt im Oktober 1941 die Entwicklung der Atombombe an. Zu diesem Zeitpunkt war die Arbeit des amerikanischen Uran-Komitees seit seiner Gründung Ende 1939, die durch den Brief Albert Einsteins an den Präsidenten angeregt worden war, kaum vorangekommen.
Doch die viel versprechenden Ergebnisse der britischen Atomkommission und Geheimdienstinformationen über das deutsche Bombenprojekt überzeugten die amerikanischen Verantwortlichen, ihre Bemühungen zu intensivieren. Unter der gemeinsamen Leitung des Kriegsministeriums und des Office for Scientific Research and Development (OSRD) begannen tausende Forscher ihre Arbeit am Manhattan-Projekt.
Einstein wurde an dem streng geheimen Manhattan-Projekt nicht beteiligt, da der Deutsche und Kommunistenfreund als
Sicherheitsrisiko galt. Immerhin wurde er wissenschaftlicher Berater des Marineministeriums. Die Einladung zur Mitarbeit im OSRD lehnte er hingegen ab. Und doch wäre das Manhattan Projekt ohne Einstein nie möglich gewesen. Erst seine Erkenntnisse zur Masse-Energie-Äquivalenz hatten Jahrzehnte zuvor die Grundlage für die Nutzung der Kernenergie geschaffen. Sehr zu Einsteins Leidwesen wurde der engagierte Pazifist deshalb als Über-Vater der Atombombe bezeichnet.
mit der Einstein-Zitatmaschine!
Ab März 1943 bezogen die Wissenschaftler ihre Quartiere in Los Alamos, einer geheimen Stadt in der Einöde New Mexicos mit 8000 Einwohnern, die speziell für das Manhattan-Projekt geschaffen worden war. Dort wurden unter Robert J. Oppenheimer die Forschungen konzentriert weitergeführt und die Bombe konstruiert. Noch viel aufwändiger war die Gewinnung von spaltbarem Uran 235 und Plutonium in Oak Ridge/Tennessee und Hanford/Washington. Das Projekt verschlang schließlich 2 Milliarden $.








