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Brownsche Bewegung - Realität der Atome
Der Nachweis des Unsichtbaren
für die ungeregelte Bewegung der Atome bzw. Moleküle. Je wärmer etwas ist, desto stärker bewegen sich im Durchschnitt seine Moleküle. Da die Moleküle viel zu klein sind, um sie mit den damaligen Lichtmikroskopen zu beobachten, konnte es keinen direkten Nachweis für diese Theorie geben.
Einstein sagte nun voraus, dass mikroskopisch sichtbare Teilchen, die in einer Flüssigkeit suspendiert sind (z.B. Staubkörnchen), von den Molekülen herumgeschubst, messbare Zitterbewegungen ausführen. Eine solche Bewegung war schon damals als Brownsche Molekularbewegung bekannt, konnte aber nicht schlüssig erklärt werden.
mit der Einstein-Zitatmaschine!
Einstein war sich der Tragweite seiner Arbeit bewusst. In der Einleitung seines Artikels schreibt er: Erwiese sich (...) die Voraussage dieser Bewegung als unzutreffend, so wäre damit ein schwerwiegendes Argument gegen die molekularkinetische Auffassung der Wärme gegeben.
Bemerkenswert an Einsteins Arbeit war auch, dass er die Brownsche Bewegung nur vom Hörensagen kannte, als er seine Überlegungen anstellte. Deshalb schrieb er in der Einleitung lediglich: Es ist möglich, daß die hier zu behandelnden Bewegungen mit der sogenannten Brownschen Molekularbewegung identisch sind; die mir erreichbaren Angaben über letztere sind jedoch so ungenau, daß ich mir hierüber kein Urteil bilden konnte.
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